Die Platt­form für eine mensch­li­che Asyl­po­li­tik hat für 3. Okto­ber zu einer Groß­de­mons­tra­ti­on auf­ge­ru­fen, an der 70.000 Men­schen teil­nah­men! Beim anschlie­ßen­den Kon­zert „Voices for Refu­gees“ am Wie­ner Hel­den­platz haben 150.000 Men­schen ein star­kes Zei­chen für Soli­da­ri­tät mit Flücht­lin­gen gesetzt.

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Hun­der­te Orga­ni­sa­tio­nen und Initia­ti­ven nah­men an der Groß­de­mons­tra­ti­on unter dem Mot­to „Flücht­lin­ge will­kom­men!“ teil und for­der­ten laut­stark ein Umden­ken der öster­rei­chi­schen Bun­des­re­gie­rung und der EU.

weiterlesen » “70.000 setzen unübersehbares Zeichen für menschliche Asylpolitik”

UNDOK-Anlaufstelle_Politische Forderungen

Migra­ti­ons- und Beschäf­ti­gungs­ge­set­ze ver­weh­ren oder beschrän­ken Migran­tIn­nen den Zugang zum Arbeits­markt. Dadurch wer­den Men­schen in Schein­selbst­stän­dig­keit und undo­ku­men­tier­te Arbeit gedrängt. Arbeit­ge­be­rIn­nen nut­zen die­se Situa­ti­on häu­fig aus und betrei­ben Lohn- und Sozi­al­dum­ping. Die Anlauf­stel­le zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung undo­ku­men­tiert Arbei­ten­der (UNDOK) for­dert daher Glei­che Rech­te für alle Arbeit­neh­me­rIn­nen.

Die gesam­ten Poli­ti­schen For­de­run­gen der UNDOK-Anlauf­stel­le gibt es zum Down­load.… weiterlesen » “UNDOK-Anlaufstelle fordert Gleiche Rechte für alle ArbeitnehmerInnen!”

Lisa Boy­los berich­tet im Augus­tin (395/2015) über die Ern­te­hel­fe­rIn­nen-Kam­pa­gne von der Pro­duk­ti­ons­ge­werk­schaft PRO-GE, der UNDOK-Anlauf­stel­le, LEFÖ, MEN und Akti­vis­tIn­nen des Nyé­lé­ni Forums.

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«Üdvöz­lünk Aus­z­triában, will­kom­men in Öster­reich. Der Min­dest­lohn in der Ern­te­hil­fe beträgt zumin­dest 6 Euro in der Stun­de.» Die­se Pla­ka­te hän­gen seit Beginn der dies­jäh­ri­gen Gemü­se­ern­te an den Ein­fahrts­stra­ßen von Ungarn, der Slo­wa­kei und Slo­we­ni­en nach Öster­reich.

Eli­sa­beth Gün­ther hat Mario Bartl (Gewerk­schaft Bau-Holz) und San­dra Stern (UNDOK-Anlauf­stel­le) für Radio Wider­hall inter­viewt und mit ihnen über die Rech­te von Arbeit­neh­me­rIn­nen ohne frei­en Arbeits­markt­zu­gang und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten gespro­chen. Die Sen­dung gibt es zum Nach­hö­ren.

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Wel­che Arbeits­rech­te gel­ten für Men­schen, die kei­ne EU-Staats­bür­ger_in­nen sind bzw. kei­nen for­ma­len Arbeits­markt­zu­gang haben? Wie kön­nen die ein­zel­nen Per­so­nen zu ihren Rech­ten bekom­men?

weiterlesen » “Radio Orange 94.0 »Undok Anlaufstelle – Rechte haben, auch ohne Dokumente«”

Die Aktu­el­len Infor­ma­tio­nen, akin, berich­ten in ihrer Juli­aus­ga­be über den Fall von Herrn R., einem ser­bi­schen Arbei­ter ohne frei­en Arbeits­markt­zu­gang, der sich nach einem Arbeits­un­fall gegen sei­nen Arbeit­ge­ber wehr­te und sei­nen aus­ste­hen­den Lohn vor Gericht erfolg­reich ein­klag­te.

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R. wand­te sich dar­auf­hin an das Arbeits- und Sozi­al­ge­richt — mit Erfolg. Rück­wir­kend muss­te der Arbeit­ge­ber R. kran­ken­ver­si­chern und die Spi­tals­rech­nung wur­de von der Gebiets­kran­ken­kas­se über­nom­men.
weiterlesen » “akin »Ohne Papiere heißt nicht ohne Rechte«”

Soma Ahmad berich­tet in Treff­punkt – Maga­zin der NÖ Arbei­ter­kam­mer 3/2015 über Herrn R., den die AKNÖ, in Koope­ra­ti­on mit der UNDOK-Anlauf­stel­le, erfolg­reich dabei unter­stützt hat zu sei­nem Recht zu kom­men. Das Arbeits- und Sozi­al­ge­richt gab Herrn R. nun Recht.

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Wochen­lang arbei­tet ein Mann für eine nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Auto­han­dels­fir­ma. Nach einem Arbeits­un­fall müs­sen ihm zwei Zehen ampu­tiert wer­den.

weiterlesen » “Treffpunkt »KEINE PAPIERE: UNDOK hilft«”

Das Maga­zin SOLID – Wirt­schaft und Tech­nik am Bau berich­tet in sei­ner Juli­aus­ga­be über den ers­ten erfolg­rei­chen Fall eines undo­ku­men­tier­ten Arbei­ters, der vor dem Arbeits- und Sozi­al­ge­richt Recht bekam.

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Vie­le Arbei­ter in Öster­reich haben kei­ne Arbeits­er­laub­nis – man­che hei­mi­schen Fir­men nut­zen das ohne jeden Skru­pel aus. So wie bei einem Ser­ben, der bei der Arbeit zwei Zehen ver­lor, aber ohne Ret­tung und auf eige­ne Kos­ten ins Spi­tal muss­te.

weiterlesen » “SOLID »Undok betreut illegale Arbeiter im Konfliktfall«”

Ame­la Mura­to­vic berich­tet in der ÖGB Soli­da­ri­tät (960/2015) über den ers­ten erfolg­rei­chen Fall der UNDOK-Anlauf­stel­le vor dem Arbeits- und Sozi­al­ge­richt.

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Trotz anders lau­ten­der Ver­spre­chun­gen sei­nes Arbeit­ge­bers wur­de er von die­sem nicht ord­nungs­ge­mäß bei der Sozi­al­ver­si­che­rung ange­mel­det. Er bean­trag­te auch kei­ne Beschäf­ti­gungs­be­wil­li­gung für ihn. Also, arbei­te­te Herr R. ohne es zu wis­sen oder zu wol­len, ohne Arbeits­pa­pie­re im Auto­han­del.

weiterlesen » “vida-Magazin »Schuldlos illegal«”

Heu­te berich­tet am 30.06.2015 über den Fall von Herrn R., einem ser­bi­schen Arbei­ter, der sich nach einem Arbeits­un­fall an die UNDOK-Anlauf­stel­le wand­te.

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Dem Opfer muss­ten zwei Zehen ampu­tiert wer­den, es erfuhr zudem, dass es nicht kran­ken­ver­si­chert ist und somit auf den Spi­tals­kos­ten sit­zen bleibt. Ver­zwei­felt klopft der Ser­be bei der Anlauf­stel­le zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung undo­ku­men­tiert Arbei­ten­der (UNDOK) und der AK NÖ an.

weiterlesen » “Heute »Chef holte keine Rettung: Schwarzarbeiter verlor Zehen«”

Die Tiro­ler Tages­zei­tung berich­tet am 29.06.2015 über den Fall von Herrn R., der sich nach einem Arbeits­un­fall an die UNDOK-Anlauf­stel­le wand­te und vor das Arbeits- und Sozi­al­ge­richt zog.

Tiroler Tageszeitung

Rück­wir­kend muss­te der Arbeit­ge­ber den Mit­ar­bei­ter kran­ken­ver­si­chern, die Spi­tals­rech­nung wur­de von der Gebiets­kran­ken­kas­se über­nom­men. Außer­dem konn­te der Ser­be laut UNDOK „arbeits- und sozi­al­recht­li­che Ansprü­che von rund 14.500 Euro durch­set­zen“.

Petra Temp­fer berich­tet in der Wie­ner Zei­tung vom 30.06.2015 über den ers­ten erfolg­rei­chen UNDOK-Fall vor dem Arbeits- und Sozi­al­ge­richt.

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Der Groß­teil der undo­ku­men­tier­ten Arbeit­neh­mer sei­en Asyl­wer­ber und Per­so­nen aus Nicht-EU-Län­dern. Doch selbst wenn sich ein Teil die­ser Per­so­nen an die Anlauf­stel­le wen­det, wer­de man das Pro­blem undo­ku­men­tier­ter Arbei­ter nicht lösen, so Undok. Ziel sei, dass Asyl­wer­ber auch dann, wenn sie in der Grund­ver­sor­gung sind, arbei­ten dür­fen.

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Nach mas­si­ver Aus­beu­tung durch sei­nen Arbeit­ge­ber und einem schwe­ren Arbeits­un­fall, bei dem er zwei Zehen ver­lor, zog Herr R. vor das Arbeits- und Sozi­al­ge­richt in Wien. Unter­stützt wur­de er dabei durch die UNDOK-Anlauf­stel­le und die Arbei­ter­kam­mer Nie­der­ös­ter­reich (AKNÖ). Jetzt wur­de ihm Recht gege­ben!