Fachtagung2015_BannerUnter dem Mot­to „Arbeit ohne Papie­re, aber nicht ohne Rech­te“ hält der UNDOK-Ver­band einen Work­shop für Mul­ti­pli­ka­to­rIn­nen im Rah­men der dies­jäh­ri­gen Fach­ta­gung »Migra­ti­on und Arbeits­welt« am 16.06. in Linz.

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asyl aktu­ell, die Zeit­schrift der asyl­ko­or­di­na­ti­on, erscheint vier­mal im Jahr mit Infor­ma­tio­nen, Ana­ly­sen und Repor­ta­gen zu den The­men Flucht, Migra­ti­on, Inte­gra­ti­on und Ras­sis­mus. San­dra Stern berich­tet in der Aus­ga­be 1/2015 über die Situa­ti­on von undo­ku­men­tiert Arbei­ten­den in Öster­reich.

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Seit knapp einem Jahr bie­tet die UNDOK-Anlauf­stel­le Bera­tung und Unter­stüt­zung für Migran­tIn­nen in pre­kä­ren Auf­ent­halts­si­tua­tio­nen und ohne regu­lä­ren Arbeits­markt­zu­gang.

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tharaDie Initia­ti­ve THARA der Volks­hil­fe Öster­reich hat sich zum Ziel gesetzt, den exis­tie­ren­den Ungleich­hei­ten und Benach­tei­li­gun­gen gegen­über Roma und Sin­ti ent­ge­gen­zu­wir­ken. Am 11.06. lädt sie zum Info­tain­ment „Undo­ku­men­tier­te Arbeit und online Job­su­che“ ein. Der UNDOK-Ver­band ver­an­stal­tet in die­sem Rah­men einen Work­shop für undo­ku­men­tiert Arbei­ten­de.

gewaltfrei-lebenBeson­ders Frau­en, die ohne frei­en Arbeits­markt­zu­gang arbei­ten müs­sen, fin­den sich häu­fig in höchst indi­vi­dua­li­sier­ten und teil­wei­se iso­lier­ten Arbeits­ver­hält­nis­sen wie­der. Des­we­gen unter­stützt der UNDOK-Ver­band die Kama­pa­gne »Gewalt­FREI LEBEN« des Ver­eins Auto­no­me Öster­rei­chi­sche Frau­en­häu­ser.

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Ein Dach über dem Kopf, ­genü­gend Geld zum Leben und Zugang zu medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung sind Grund­rech­te, die jedem Men­schen zuste­hen. Auch men­schen­wür­di­ge Arbeit ist ein Men­schen­recht. Zusam­men mit der VHS Sim­me­ring ver­an­stal­tet der UNDOK-Ver­band im Rah­men der Men­schen­rechts­rei­he 2014/2015 Work­shops für Mul­ti­pli­ka­to­rIn­nen und undo­ku­men­tiert Arbei­ten­de.

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Pre­kä­re und infor­mel­le For­men der Arbeit in Bran­chen wie der Gas­tro­no­mie, dem Pfle­ge­be­reich, der Land­wirt­schaft oder dem Bau­we­sen stel­len Gewerk­schaf­ten auch in Öster­reich vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Häu­fig gel­ten die­se gar als „unor­ga­ni­sier­bar“, was auch mit dem hohen Anteil von Migran­tIn­nen unter den Beschäf­tig­ten in sol­chen Bran­chen zu tun hat. Inwie­fern das von Worker Cen­ters ent­wi­ckel­te Stra­te­gie- und Hand­lungs­re­per­toire auch hier­zu­lan­de Inspi­ra­ti­on für eine gewerk­schaft­li­che Erneue­rung sein kann, wol­len wir an die­sem Abend mit Mar­ti­na Benz, Autorin des Buchs „Zwi­schen Migra­ti­on und Arbeit“, dis­ku­tie­ren.

Einladung_MigrantInnenAlsZielgruppeDas Ver­hält­nis der öster­rei­chi­schen Arbeit­neh­me­rIn­nen­ver­tre­tung zum The­men­feld Migra­ti­on bzw. zu Migrant­Innen als Ziel­grup­pe ist seit jeher durch Ambi­va­len­zen gekenn­zeich­net. Sol­len Arbeit­neh­me­rIn­nen­or­ga­ni­sationen Migrant­Innen gleich behan­deln oder spe­zi­el­le Maß­nah­men für sie ent­wi­ckeln? Gemein­sam prä­sen­tie­ren die Arbei­ter­kam­mer Wien und das Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Wien eine aktu­el­le Stu­die zu die­ser Fra­ge und dis­ku­tie­ren mit Prot­ago­nis­tIn­nen aus ver­schie­de­nen gewerk­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen.

Sabi­na Riedl und Ema­nu­el Liedl berich­ten in ECO vom 07.05.2015 über die Situa­ti­on von Asyl­wer­be­rIn­nen in Öster­reich, das Defac­to-Arbeits­ver­bot und die UNDOK-Anlauf­stel­le.

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Durch das Defac­to-Arbeits­ver­bot für Asyl­wer­ber flo­riert deren Miss­brauch in der Schat­ten­wirt­schaft. Kein Ruh­mes­blatt für Öster­reich.

Der Ver­band zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung UNDO­Ku­men­tiert Arbei­ten­der war beim dies­jäh­ri­gen 1. Mai in Wien dabei, um auf die Rech­te von undo­ku­men­tiert Arbei­ten­den auf­merk­sam zu machen.

UNDOK@1_Mai_20150501(2)Migra­ti­ons- und Beschäf­ti­gungs­ge­set­ze ver­weh­ren oder beschrän­ken den regu­lä­ren Zugang zum Arbeits­markt. Dadurch wer­den Men­schen in infor­mel­le Sek­to­ren gedrängt. Doch unab­hän­gig davon, ob Arbeit­neh­me­rIn­nen mit oder ohne Papie­re arbei­ten: Sozi­al­ver­si­che­rungs­ge­set­ze, Arbeits­recht und kol­lek­tiv­ver­trag­li­che Min­dest­stan­dards gel­ten für alle Arbeit­neh­me­rIn­nen.

Ame­la Mura­to­vic berich­tet in der Arbeit&Wirtschaft, Aus­ga­be 3/15, über Bar­rie­ren für Migran­tIn­nen am öster­rei­chi­schen Arbeits­markt und bestehen­de gewerk­schaft­li­che Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te.

Sprachbarrieren abbauen

Zuwan­de­rIn­nen haben viel schlech­te­re Berufs­chan­cen als Men­schen ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund: Das bestä­ti­gen zahl­rei­che Stu­di­en.

John Evers berich­tet in der Arbeit&Wirtschaft, Aus­ga­be 3/15, über das Ver­hält­nis und Alli­an­zen zwi­schen Gewerk­schaf­ten und sozia­len Bewe­gun­gen.

Spannende Allianzen

René Schind­ler, Bun­des­se­kre­tär der PRO-GE, zieht fol­gen­de Bilanz: „Die PRO-GE und andere Gewerk­schaf­ten arbei­ten seit meh­re­ren Jah­ren in der Alli­anz ‚Wege aus der Kri­se‘, bei ‚UNDOK‘ usw., neu­er­dings auch bei der Unter­stüt­zung von Ern­te­hel­fe­rIn­nen mit NGOs zusam­men.

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Der UNDOK-Ver­band schreibt regel­mä­ßig in der Stra­ßen­zei­tung Augus­tin. In der Aus­ga­be 388–04/2015 geht es um einen undo­ku­men­tier­ten Kol­le­gen, der einen Arbeits­un­fall hat­te und nicht ver­si­chert war.

Was es bedeutet nicht versichert zu sein_Augustin_388-04_2015

Eines Tages wur­de Herr R. bei einem Arbeits­un­fall schwer ver­letzt und blu­te­te stark. Doch sein Arbeit­ge­ber rief nicht die Ret­tung. Die­ser hin­ge­gen beauf­trag­te einen ande­ren Arbei­ter die Arbeits­klei­dung von Herrn R.

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