Lasst_die_Grenzen_offen(1)Über 3.500 Men­schen füll­ten ver­gan­ge­nen Sams­tag den Mino­ri­ten­platz vor dem Innen­mi­nis­te­ri­um und pro­tes­tier­ten gegen den geplan­ten Grenz­zaun und die Ver­schär­fung der Asyl­ge­set­ze. Auch in Linz und Zagreb demons­trier­ten hun­der­te Men­schen für offe­ne Gren­zen und gegen die Fes­tung Euro­pa.

bundesforumMigra­ti­ons- und Beschäf­ti­gungs­ge­set­ze ver­weh­ren oder beschrän­ken Migran­tIn­nen den Zugang zum Arbeits­markt. Die UNDOK-Anlauf­stel­le for­dert daher Glei­che Rech­te für alle Arbeit­neh­me­rIn­nen und hat einen gleich­na­mi­gen Mit­glie­der­an­trag beim GPA-djp Bun­des­fo­rum 2015 ein­ge­bracht.

logo-armutskonferenzDie 10. Armuts­kon­fe­renz hat Tex­te, Bei­trä­ge und schrift­li­che Inputs der Vor­tra­gen­den in einer Online-Doku­men­ta­ti­on gesam­melt. Dar­un­ter u.a. der Bei­trag von Rai­ner Hack­auf und San­dra Stern von der UNDOK-Anlauf­stel­le im Rah­men des Forums „Was machen wir mit den Not­rei­sen­den?“

Der Bei­trag steht als PDF zur Ver­fü­gung. Kli­cken Sie dafür bit­te auf das Bild rechts.

Die UNDOK-Anlauf­stel­le schreibt regel­mä­ßig in der Kolum­ne „Geht’s mich was an?“ der Stra­ßen­zei­tung Augus­tin. In der Jubi­lä­ums­aus­ga­be 400–11/2015 geht es dar­um, wie man einen Arbeits­markt öff­nen kann, wenn die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen nichts tun.

augustin-kolumne

Dann müs­sen wir eben selbst aktiv wer­den, dach­te sich eine zivil­ge­sell­schaft­li­che Initia­ti­ve in Alber­schwen­de, einer 3.500 See­len­ge­mein­de in Vor­arl­berg. Sie grün­de­ten einen Ver­ein, um in Koope­ra­ti­on mit der Regio­nal­ge­schäfts­stel­le des AMS lega­le Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten für Asyl­wer­be­rIn­nen zu schaf­fen.

Die Platt­form für eine mensch­li­che Asyl­po­li­tik hat für 3. Okto­ber zu einer Groß­de­mons­tra­ti­on auf­ge­ru­fen, an der 70.000 Men­schen teil­nah­men! Beim anschlie­ßen­den Kon­zert „Voices for Refu­gees“ am Wie­ner Hel­den­platz haben 150.000 Men­schen ein star­kes Zei­chen für Soli­da­ri­tät mit Flücht­lin­gen gesetzt.

undok-block_3_oktober

Hun­der­te Orga­ni­sa­tio­nen und Initia­ti­ven nah­men an der Groß­de­mons­tra­ti­on unter dem Mot­to „Flücht­lin­ge will­kom­men!“ teil und for­der­ten laut­stark ein Umden­ken der öster­rei­chi­schen Bun­des­re­gie­rung und der EU.

weiterlesen » “70.000 setzen unübersehbares Zeichen für menschliche Asylpolitik”

Plakat_GroßdemoAm Sams­tag, 3.10. wer­den zehn­tau­sen­de Men­schen gemein­sam für eine mensch­li­che Asyl­po­li­tik auf die Stra­ße gehen. Über 120 Orga­ni­sa­tio­nen rufen dazu auf. Auch die UNDOK-Anlauf­stel­le unter­stützt die Platt­form für eine mensch­li­che Asyl­po­li­tik und ruft zur Groß­de­mons­tra­ti­on auf.

Treff­punkt der UNDOK-Anlauf­stel­le ist um 13 Uhr bei der End­sta­ti­on der Stra­ßen­bahn­li­nie 5. Inter­es­sier­te Kol­le­gIn­nen kön­nen sich uns ger­ne anschlie­ßen.… weiterlesen » “Flüchtlinge Willkommen! Großdemonstration für eine menschliche Asylpolitik”

UNDOK-Anlaufstelle_Politische Forderungen

Migra­ti­ons- und Beschäf­ti­gungs­ge­set­ze ver­weh­ren oder beschrän­ken Migran­tIn­nen den Zugang zum Arbeits­markt. Dadurch wer­den Men­schen in Schein­selbst­stän­dig­keit und undo­ku­men­tier­te Arbeit gedrängt. Arbeit­ge­be­rIn­nen nut­zen die­se Situa­ti­on häu­fig aus und betrei­ben Lohn- und Sozi­al­dum­ping. Die Anlauf­stel­le zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung undo­ku­men­tiert Arbei­ten­der (UNDOK) for­dert daher Glei­che Rech­te für alle Arbeit­neh­me­rIn­nen.

Die gesam­ten Poli­ti­schen For­de­run­gen der UNDOK-Anlauf­stel­le gibt es zum Down­load.… weiterlesen » “UNDOK-Anlaufstelle fordert Gleiche Rechte für alle ArbeitnehmerInnen!”

Lisa Boy­los berich­tet im Augus­tin (395/2015) über die Ern­te­hel­fe­rIn­nen-Kam­pa­gne von der Pro­duk­ti­ons­ge­werk­schaft PRO-GE, der UNDOK-Anlauf­stel­le, LEFÖ, MEN und Akti­vis­tIn­nen des Nyé­lé­ni Forums.

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«Üdvöz­lünk Aus­z­triában, will­kom­men in Öster­reich. Der Min­dest­lohn in der Ern­te­hil­fe beträgt zumin­dest 6 Euro in der Stun­de.» Die­se Pla­ka­te hän­gen seit Beginn der dies­jäh­ri­gen Gemü­se­ern­te an den Ein­fahrts­stra­ßen von Ungarn, der Slo­wa­kei und Slo­we­ni­en nach Öster­reich.

Eli­sa­beth Gün­ther hat Mario Bartl (Gewerk­schaft Bau-Holz) und San­dra Stern (UNDOK-Anlauf­stel­le) für Radio Wider­hall inter­viewt und mit ihnen über die Rech­te von Arbeit­neh­me­rIn­nen ohne frei­en Arbeits­markt­zu­gang und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten gespro­chen. Die Sen­dung gibt es zum Nach­hö­ren.

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Wel­che Arbeits­rech­te gel­ten für Men­schen, die kei­ne EU-Staats­bür­ger_in­nen sind bzw. kei­nen for­ma­len Arbeits­markt­zu­gang haben? Wie kön­nen die ein­zel­nen Per­so­nen zu ihren Rech­ten bekom­men?

weiterlesen » “Radio Orange 94.0 »Undok Anlaufstelle – Rechte haben, auch ohne Dokumente«”

Die Aktu­el­len Infor­ma­tio­nen, akin, berich­ten in ihrer Juli­aus­ga­be über den Fall von Herrn R., einem ser­bi­schen Arbei­ter ohne frei­en Arbeits­markt­zu­gang, der sich nach einem Arbeits­un­fall gegen sei­nen Arbeit­ge­ber wehr­te und sei­nen aus­ste­hen­den Lohn vor Gericht erfolg­reich ein­klag­te.

akin

R. wand­te sich dar­auf­hin an das Arbeits- und Sozi­al­ge­richt — mit Erfolg. Rück­wir­kend muss­te der Arbeit­ge­ber R. kran­ken­ver­si­chern und die Spi­tals­rech­nung wur­de von der Gebiets­kran­ken­kas­se über­nom­men.
weiterlesen » “akin »Ohne Papiere heißt nicht ohne Rechte«”