Das Verhältnis der österreichischen ArbeitnehmerInnenvertretung zum Themenfeld Migration bzw. zu Migrant­Innen als Zielgruppe ist seit jeher durch Ambivalenzen gekennzeichnet. Sollen ArbeitnehmerInnenorganisationen Migrant­Innen gleich behandeln oder spezielle Maßnahmen für sie entwickeln? Gemeinsam präsentieren die Arbeiterkammer Wien und das Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien eine aktuelle Studie zu dieser Frage und diskutieren mit ProtagonistInnen aus verschiedenen gewerkschaftlichen Einrichtungen.

Sabina Riedl und Emanuel Liedl berichten in ECO vom 07.05.2015 über die Situation von AsylwerberInnen in Österreich, das Defacto-Arbeitsverbot und die UNDOK-Anlaufstelle. Durch das Defacto-Arbeitsverbot für Asylwerber floriert deren Missbrauch in der Schattenwirtschaft. Kein Ruhmesblatt für Österreich.

Der Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung UNDOKumentiert Arbeitender war beim diesjährigen 1. Mai in Wien dabei, um auf die Rechte von undokumentiert Arbeitenden aufmerksam zu machen. Migrations- und Beschäftigungsgesetze verwehren oder beschränken den regulären Zugang zum Arbeitsmarkt. Dadurch werden Menschen in informelle Sektoren gedrängt. Doch unabhängig davon, ob ArbeitnehmerInnen mit oder ohne Papiere arbeiten: Sozialversicherungsgesetze, Arbeitsrecht und kollektivvertragliche Mindeststandards gelten für …

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Julia Varga berichtet in heute mittag vom 13.01.2015 über den Fall von Zoheir S., der als Asylwerber um seinen Lohn betrogen und von der UNDOK-Anlaufstelle unterstützt wurde. Asylwerber dürfen in Österreich nur sehr eingeschränkt arbeiten. 28 unterschiedliche Aufenthaltstitel gibt es in Österreich. Und sie alle hindern Menschen daran, einer regulären Arbeit nachzugehen. Viele machen es trotzdem, einfach um zu überleben …

heute mittag »Anlaufstelle UNDOK« weiterlesen »

Vera Bandion berichtet in der Wiener Zeitung vom 12.9.2014 über Arbeitsmigration, Migrationspolitik und die UNDOK-Anlaufstelle. Es gab eine Wende in der Migrationspolitik“, erklärt Ataç. „Diejenigen, die legal kommen, haben mehr Rechte als früher, aber Asylwerber, Menschen ohne Papiere viel weniger.“ Derzeit gebe es 28 Aufenthaltstitel, die mit unterschiedlichen Arbeitsbewilligungen gekoppelt sind, sagt Sandra Stern von der Beratungsstelle „undok – Anlaufstelle …

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