Katha­ri­na Gru­ber berich­tet auf Radio Oran­ge 94.0 über die Rech­te von undo­ku­men­tiert Arbei­ten­den und die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der UNDOK-Anlauf­stel­le. Die Sen­dung gibt es zum Nach­hö­ren.

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Undok, die Anlauf­stel­le zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung undo­ku­men­tiert Arbei­ten­der, bie­tet arbeits­recht­li­che Bera­tung für Men­schen, die kei­nen oder einen unsi­che­ren Auf­ent­halts­sta­tus haben. War­um eine sol­che Anlauf­stel­le wich­tig und not­wen­dig ist, erklärt uns San­dra Stern vom undok-Ver­band.

Edith Mein­hart berich­tet im aktu­el­len pro­fil (Nr. 48, 24.11.2014) über Arbeits­be­din­gun­gen von undo­ku­men­tier­ten Arbeit­neh­me­rIn­nen und gibt Ein­blick in die Bera­tungs- und Unter­stüt­zungs­pra­xis der UNDOK-Anlauf­stel­le.

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Kei­ne Papie­re zu haben, heißt nicht auto­ma­tisch, aller Rech­te beraubt zu sein. Die­se Bot­schaft ver­sucht Undok mit mehr­spra­chi­gen Bro­schü­ren, Fly­ern und Mund­pro­pa­gan­da auch unter jenen zu ver­brei­ten, die es im Land offi­zi­ell gar nicht gibt, weil sie kei­nen Auf­ent­halts­ti­tel haben oder deren sons­ti­ge Zwangs­la­gen genützt wer­den, um sie als Arbeits­kräf­te mög­lichst bil­lig aus­zu­beu­ten.

weiterlesen » “Profil »Ausbeuteschema«”

Unter dem Titel »Dir­ty – Dan­ge­rous – Dif­fi­cult« ist nun nach 6 Mona­ten ein ers­ter Tätig­keits­be­richt der UNDOK-Anlauf­stel­le erschie­nen. Der Tätig­keits­be­richt gibt einen Ein­blick in exem­pla­ri­sche Fäl­le aus der Bera­tungs­pra­xis, genau­so wie über aktu­el­le Fall­zah­len. Her­aus­ge­ar­bei­tet wird, wel­che Pro­ble­me sich für undo­ku­men­tier­te Kol­le­gIn­nen in der Pra­xis erge­ben und wo Ände­rungs­be­darf exis­tiert.

Dar­über hin­aus gibt der Bericht einen Ein­blick über bis­her erschie­nen Publi­ka­tio­nen und damit ein­her­ge­hen­de Öffent­lich­keits­ar­beit der UNDOK-Anlauf­stel­le.… weiterlesen » “»Dirty – Dangerous – Difficult. Tätigkeitsbericht 6 Monate UNDOK-Anlaufstelle«”

Im Rah­men des 4. EFFAT-Kon­gres­ses in Wien fand unter dem Mot­to »Glei­cher Lohn für glei­che Arbeit am glei­chen Ort« eine Pres­se­kon­fe­renz statt, an der auch die UNDOK-Anlauf­stel­le teil­nahm.

15843607391_08f4c1a695_o„Beson­ders Arbeit­neh­me­rIn­nen mit unsi­che­rem Auf­ent­halt oder ein­ge­schränk­tem Zugang zum Arbeits­markt sind von Aus­beu­tung betrof­fen. Sie arbei­ten in allen Bran­chen, und in allen ist die Situa­ti­on gleich: Sie ist unsi­cher, schlecht bezahlt und gefähr­lich“, sag­te San­dra Stern von der UNDOK-Anlauf­stel­le zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung undo­ku­men­tiert Arbei­ten­der.

weiterlesen » “UNDOK gemeinsam mit ÖGB-Präsident Foglar beim EFFAT-Kongress”

Einladung zum Diskussionsabend_Der Preis für unser Gemüse_2014-11-22_Seite_1Ob Spar­gel, Radies­chen oder Essig­gur­ken – die indus­tri­el­le Land­wirt­schaft in Euro­pa brei­tet sich immer mehr aus. Berich­te über mise­ra­ble Arbeits­be­din­gun­gen sind dabei kei­ne Sel­ten­heit. Auch in Öster­reich häu­fen sich Fäl­le extre­mer Aus­beu­tung. Migran­tIn­nen sind dabei meist die Leid­tra­gen­den. So leg­ten Ende letz­ten Jah­res 60 Ern­te­hel­fe­rIn­nen aus Rumä­ni­en und Ser­bi­en am Schott­hof, dem größ­ten Gemü­se­bau­er der Regi­on Thaur in Tirol, ihre Arbeit nie­der.… weiterlesen » “UNDOK-Diskussionsveranstaltung »Was ist der Preis für unser Gemüse?«”

Der UNDOK-Ver­band schreibt regel­mä­ßig in der Stra­ßen­zei­tung Augus­tin. In der Aus­ga­be 376–10/2014 geht es um die Situa­ti­on von Stu­die­ren­den aus Nicht EU-/EWR-Län­dern.belastunghoch3

Devin stu­diert in Wien Wirt­schafts­in­for­ma­tik. Er ist tür­ki­scher Staats­bür­ger und benö­tigt eine Auf­ent­halts­be­wil­li­gung Stu­die­ren­der. Dafür muss er, da er über 24 Jah­re alt ist, 857,73 Euro monat­lich auf sei­nem Kon­to nach­wei­sen und Stu­di­en­ge­büh­ren zah­len.

weiterlesen » “Augustin »Belastung hoch 3«”

Die UNDOK-Anlauf­stel­le wird in der Okto­ber-Aus­ga­be der ÖGB-Mit­glie­der­zeit­schrift Soli­da­ri­tät vor­ge­stellt.

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Seit Juni gibt es die UNDOK-Anlauf­stel­le, die Kol­le­gIn­nen mit unge­klär­tem Auf­ent­halts­sta­tus bei der Durch­set­zung ihrer Rech­te hilft. „In Koope­ra­ti­on mit der zustän­di­gen Gewerk­schaft bzw. Arbei­ter­kam­mer unter­stüt­zen wir Betrof­fe­ne, ihre arbeits- und sozi­al­recht­li­chen Ansprü­che ein­zu­for­dern und wenn nötig auch gericht­lich durch­zu­set­zen“, sagt Karin Jović, Bera­te­rin der UNDOK-Anlauf­stel­le.

weiterlesen » “ÖGB Solidarität »Keine Papiere, keine Rechte?«”

Edith Mein­hart berich­tet im pro­fil (Nr. 41, 06.10.2014) über das De-fac­to-Arbeits­ver­bot für Asyl­wer­be­rIn­nen, undo­ku­men­tier­te Arbeit und die UNDOK-Anlauf­stel­le.

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Öster­reich hält 10.000 Asyl­wer­ber von der Arbeit fern. Sozi­al­po­li­tisch ist das Unfug. Denn vie­le von ihnen blei­ben im Land.

ÖGB Aktu­ell berich­tet dar­über, wie Arbeit­neh­me­rIn­nen für wenig oder gar kein Geld aus­ge­beu­tet wer­den, und stellt die UNDOK-Anlauf­stel­le vor.

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EIN FALLBEISPIEL.
Frau S. kam aus Ungarn nach Nie­der­ös­ter­reich: Sie­ben Jah­re arbei­te­te sie mit einer kur­zen Unter­bre­chung in einem Pri­vat­haus­halt als „Mäd­chen für alles“. Sie arbei­te­te täg­lich von der Früh bis zum Abend. Am Anfang erhielt sie Kost und Logis sowie eine Packung Ziga­ret­ten im Monat.

weiterlesen » “ÖGB Aktuell »Keine Papiere, Keine Rechte?«”

Arti­kel in migra­zi­ne, dem Online-Maga­zin von Migran­tin­nen für alle, über Ange­bot und Bera­tungs­er­fah­run­gen der UNDOK-Anlauf­stel­le.

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Trotz einer viel­fäl­ti­gen Bera­tungs­land­schaft in Wien gab es bis­lang kein Ange­bot, das sowohl arbeits- und sozi­al­recht­li­che als auch auf­ent­halts­recht­li­che Bera­tung zusam­men­ge­führt hat. Im Juni 2014 wur­de die­se Lücke geschlos­sen: In der neu­en UNDOK-Anlauf­stel­le im zwei­ten Wie­ner Gemein­de­be­zirk kön­nen sich undo­ku­men­tier­te Arbeitnehmer_innen infor­mie­ren und bera­ten las­sen – kos­ten­los und in meh­re­ren Spra­chen.

Filiz Kalayci, Mitarbeiterin der Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung UNDOKumentiert Arbeitender

Arti­kel in Hür­ri­y­et vom 18.9.2014 berich­tet über die UNDOK-Anlauf­stel­le.

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In Öster­reich hilft eine Anlauf­stel­le undo­ku­men­tier­ten Arbeit­neh­me­rIn­nen. Unter dem Titel „Arbeit ohne Papie­re, aber nicht ohne Rech­te“ setzt die Anlauf­stel­le Ansprü­che von undo­ku­men­tier­ten Arbeit­neh­me­rIn­nen durch und hat eine Bro­schü­re in 12 Spra­chen her­aus­ge­ge­ben.

Vera Ban­di­on berich­tet in der Wie­ner Zei­tung vom 12.9.2014 über Arbeits­mi­gra­ti­on, Migra­ti­ons­po­li­tik und die UNDOK-Anlauf­stel­le.

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Es gab eine Wen­de in der Migra­ti­ons­po­li­tik“, erklärt Ataç. „Die­je­ni­gen, die legal kom­men, haben mehr Rech­te als frü­her, aber Asyl­wer­ber, Men­schen ohne Papie­re viel weni­ger.“ Der­zeit gebe es 28 Auf­ent­halts­ti­tel, die mit unter­schied­li­chen Arbeits­be­wil­li­gun­gen gekop­pelt sind, sagt San­dra Stern von der Bera­tungs­stel­le „undok – Anlauf­stel­le zur gewerk­schaft­li­chen Unter­stüt­zung undo­ku­men­tiert Arbei­ten­der.