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Ab sofort steht die überarbeitete dritte Auflage der Rechtsbroschüre “Arbeit ohne Papiere … aber nicht ohne Rechte” (erstellt in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien) zum Download bereit.

Die Printbroschüre kann direkt über die AK Wien bestellt werden:
per E-Mail: bestellservice@akwien.at
per Bestelltelefon: (01) 501 65 1401

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Let’s organize, let’s celebrate! Unter diesem Motto feierte die UNDOK-Anlaufstelle am 21. Oktober ihr fünfjähriges Bestehen.

Ein großes Dankeschön an alle, die dies ermöglicht haben: alle ehemaligen und aktuellen Mitarbeiter*innen, Gewerkschaften, NGOs und Migrant*innenselbstorganisationen, Aktivist*innen, Berater*innen und vor allem: undokumentiert Arbeitende!
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Du bist neu in Österreich? Du kommst aus einem Land, das außerhalb der Europäischen Union liegt? Du hast zu arbeiten begonnen, und dein*e Arbeitgeber*in hat keine Arbeitserlaubnis für dich beantragt? Die UNDOK-Anlaufstelle informiert und berät dich, wie du deine Rechte als Arbeitnehmer*in einfordern und durchsetzen kannst. Wende dich an uns!

Was die UNDOK-Anlaufstelle für dich tun kann, erfährst du auch in unserem neuen Videospot: Das Video ist in sechs Sprachen – jeweils auch mit Untertiteln – verfügbar:
Arabisch (mit Untertiteln)
BKS (mit Untertiteln)
Deutsch
Englisch (mit Untertiteln)
Farsi (mit Untertiteln)
Türkisch (mit Untertiteln)

Hier kannst du in den Teaser zum Infovideo reinschauen (in deutscher Sprache):

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© Happy Akegbeleye Petja Dimitrova Sandra Stern

“Hallo Kollege – alles O.K.?”
Idee/Zeichnung/Grafik: Happy Akegbeleye, Petja Dimitrova, Sandra Stern

Montag, 4. November 2019, 19.00 Uhr
Eröffnung und Gespräch zur Ausstellung
Kings Barbing Salon, 1070 Wien, Wimbergergasse 8

Ausstellungsdauer: Dienstag, 5. November bis Dienstag, 31. Dezember 2019
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 12.00–18.00 Uhr

“Hallo Kollege – alles O.K.?” ist eine zweisprachige (Deutsch/Englisch) Comicausstellung über Migrant*innen, die ohne Papiere arbeiten, Solidarität und die Möglichkeiten der gewerkschaftlichen (Selbst-)Organisierung. Der Comic informiert über grundlegende Arbeitsrechte in Österreich und ermutigt undokumentiert Arbeitende, ihre Rechte einzufordern. Er basiert auf der gleichnamigen Broschüre des Vereins Sendika zu undokumentiert Arbeitenden.
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Künstlerinnengespräch mit Camila Freitas (Brasilien)
Dienstag, 29. Oktober, 19.00 Uhr
Depot, 1070, Breite Gasse 3
 
 
© Camila Freitas
Für ihren Dokumentarfilm LANDLESS (Originaltitel: CHÃO) begleitete Camila Freitas vier Jahre lang eine Besetzung der Landlosenbewegung MST (Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra) im brasilianischen Bundesstaat Goiás. Es ist ein Film über den Widerstand in einer von Konflikten geprägten Landschaft, in der die MST eine zentrale Rolle spielt: Sie organisiert Menschen, betroffen von städtischer Armut, prekären Arbeitsverhältnissen und Vertreibung im ländlichen Raum, in ihrem fortwährenden Kampf um Zugang zu Land und ein Leben in Selbsterhaltung.
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UNDOK feiert das fünfjährige Bestehen der Anlaufstelle für undokumentiert Arbeitende! Anlässlich dieses Geburtstags laden wir herzlich zu unseren Feierlichkeiten am Montag, 21. Oktober 2019 im ÖGB-Catamaran ein.
 
Auf dem Programm stehen u. a. ein Workshop zu Beratung und undokumentierter Arbeit, eine Gesprächsrunde mit UNDOK-Aktivist*innen und -Mitarbeiter*innen sowie die Präsentation der Neuauflage der Rechtsbroschüre “Arbeit ohne Papiere … aber nicht ohne Rechte!”.
 
Torte und Sekt stehen bereit – let’s organize, let’s celebrate!
 

5 Jahre UNDOK-Anlaufstelle

Arbeit ohne Papiere … aber nicht ohne Rechte!

Montag, 21. Oktober 2019
Workshop ab 16.00 Uhr, Feier ab 19.00 Uhr
ÖGB-Catamaran, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1

Programm

16.00–18.30 Uhr
Workshop „Undokumentierte Arbeit als Herausforderung“
Möglichkeiten der Beratung/Unterstützung undokumentiert Arbeitender durch Einrichtungen in der Sozialen Arbeit
mit Karin Jović und Markus Griesser (UNDOK-Verband)

Raum: Sitzungssaal der Gewerkschaft Bau-Holz, 3. Stock

ab 19.00 Uhr
Feier „Let’s organize! Let’s celebrate!“
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Die Diskussionsveranstaltung von UNDOK und sezonieri zur Kampagnen-Arbeit deutscher und österreichischer Gewerkschaften in der migrantischen Erntearbeit zusammengefasst.

“Der Mindestlohn wird am Feld nicht eingehalten, wir sehen Lohnbetrug durch nicht bezahlte Stunden, unzulässige Überstunden, und es wird zu viel Geld abgezogen für Unterkunft und Verpflegung”, skizzieren Katharina Varelmann  vom PECO-Institut für nachhaltige Entwicklung in Berlin und Sarah Kuschel von der Industriegewerkschaft IG BAU in Frankfurt die Arbeitsbedingungen von Erntearbeiter*innen in Deutschland. Kuschel und Varelmann sind Teil einer Kampagne, die darauf abzielt, im Rahmen von Feldaktionen die Isolation der Erntearbeiter*innen aufzubrechen, Unterstützungsstrukturen anzubieten und Wissen zu vermitteln.

Gesprächsrunde “Neue Wege ins Feld” im Stand 129 am Viktor-Adler-Markt

Auch in Österreich ist das Format Feldaktion nicht neu: Schon seit einigen Jahren fahren Aktivist*innen zusammen mit Gewerkschafter*innen auf Felder, um die vorwiegend migrantischen Arbeiter*innen über ihre Rechte zu informieren und sie bei deren Durchsetzung und bei Organisationsprozessen zu unterstützen. Die sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntearbeiter*innen, eine Kooperation von Aktivist*innen, NGOs wie UNDOK und der Produktionsgewerkschaft PRO-GE, bewegt sich damit in gewerkschaftlichem Neuland. In Deutschland ist es gelungen, Akteur*innen und Aktivitäten zu einer Kampagne und Aktionswoche zu bündeln. Katharina Varelmann und Sarah Kuschel haben mit sezonieri-Aktivistin Cordula Fötsch die Erfahrungen aus ihren Kampagnen diskutiert. Käthe Knittler vom UNDOK-Verband hat die Veranstaltung “Neue Wege ins Feld” im Stand 129 am Wiener Viktor-Adler-Markt moderiert.

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Arbeiten ohne Papiere: Info-Postkarten in verschiedenen Sprachen

Arbeiten ohne Papiere: Info-Postkarten in verschiedenen Sprachen

Du arbeitest ohne Aufenthalts- oder Arbeitspapiere? Dein/e Arbeitgeber/in hat dir den vereinbarten Lohn nicht gezahlt? Du musst mehr als 12 Stunden täglich arbeiten?

Die UNDOK-Beratung kommt in die Brunnenpassage und informiert dich über deine Rechte! Wir unterstützen dich dabei, deine arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüche einzufordern und durchzusetzen. Und auch, wenn du dich mit deinen Kolleg/innen organisieren möchtest.

Wann: 10. September 2019, 15 bis 17 Uhr
Wo: Brunnenpassage 71/Yppenplatz, 1160 Wien

ÇALIŞMA VE OTURUM İZNİN OLMADAN CALIŞSAN DA… HAKLARIN VAR!

AKO NEMAŠ RADNU DOZVOLU… NE ZNAČI DA NEMAŠ PRAVA!

MAFÊ TE HEYE… HEGER MAFÊ TE YÊ LIVIR MAYINÊ Û XEBATE TUNE BE JÎ!

SHAQADA OGOLAANSHIYO LA AAN…. LAAKIN AAN AHAYN XUQUUUQ LA AAN!

العمل بدون أوراق
……ولكن ليس بدون حقوق!

Eine Diskussion zur Kampagnen-Arbeit deutscher und österreichischer Gewerkschaften in der migrantischen Erntearbeit

Flyer Neue Wege ins Feld

Flyer Neue Wege ins Feld

Mit der sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelferinnen betritt die österreichische Gewerkschaftsbewegung seit einigen Jahren Neuland. Im Rahmen von “Feldaktionen” etwa fahren Aktivistinnen zusammen mit Gewerkschafterinnen der Produktionsgewerkschaft PRO-GE auf die Felder und Äcker des Tiroler Inntals oder des burgenländischen Seewinkels, um die vorwiegend migrantischen Arbeiterinnen über ihre Rechte zu informieren und sie bei deren Durchsetzung zu unterstützen.

Auch in Deutschland arbeiten die Industriegewerkschaft IG BAU zusammen mit dem PECO-Institut für nachhaltige Entwicklung und anderen Akteurinnen mit vergleichbaren Ansätzen. Dabei machen sie mit bundesweiten Aktionen auf die Zustände in der Landwirtschaft aufmerksam, bringen gezielt Informationen zu den Erntearbeiterinnen und befördern so gewerkschaftliche Organisierungsprozesse.

Doch wie funktioniert das Format “Feldaktion” in Deutschland und wie die Zusammenarbeit zwischen den involvierten Akteurinnen? Inwiefern gelingt es, Erntearbeiterinnen zu erreichen und nachhaltige Vertrauensbeziehungen aufzubauen? Welche Erfolge etwa im Sinne von Arbeitskämpfen konnten erzielt werden? Und wo liegen die zentralen Hürden und Herausforderungen? Um diese und ähnliche Fragen geht es an diesem Abend.

Mit:
Katharina Varelmann (PECO-Institut für nachhaltige Entwicklung e.V., Berlin)
Sarah Kuschel (Fachreferentin für Forst und Agrar der IG BAU, Frankfurt)
Cordula Fötsch, sezonieri-Kampagne
Moderation: Käthe Knittler, UNDOK-Verband

Wann: 28. August 2019, 18 Uhr
Wo: Stand 129, Viktor Adler Markt, 1100 Wien

Eine Veranstaltung des UNDOK-Verbands zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender und der sezonieri-Kampagne für die Rechte der Erntehelfer*innen in Österreich.

Anschließend Plauderei, Snacks und Drinks mit migrating kitchen/BOEM*.

Auch dieses Jahr gibt es wieder kostenlose Workshops von UNDOK für potenziell undokumentiert Arbeitende und für Multiplikator*innen:

„Arbeiten ohne Papiere… aber nicht ohne Rechte!“
▪ Zu wenig oder keinen Lohn erhalten? – Du kannst ihn einklagen.
▪ Arbeitsunfall oder krank? – Du hast Recht auf medizinische Versorgung und Lohnfortzahlung.
▪ Keinen Urlaub? – Du kannst ihn einfordern.

Kärtchen mit "Arbeit ohne Papiere... ... aber nicht ohne Rechte" in verschiedenen Sprachen

Die UNDOK-Workshops für undokumentiert Arbeitende und Multiplikator*innen

In den Workshops werden die wichtigsten Schritte erklärt, um die eigenen Ansprüche geltend zu machen. Denn das Wissen über die eigenen Rechte ist die wichtigste Voraussetzung, um sich gegen Ausbeutung zur Wehr setzen zu können. Workshops werden auf Arabisch, Dari/Farsi, Paschtu, Somali, Englisch und Deutsch angeboten.

Mehr Information hier: UNDOK Workshop-Angebot

Bei Interesse oder Fragen bitte melden unter: workshops@undok.at