Aviso: Eröffnung der UNDOK-Anlaufstelle für undokumentiert Arbeitende

OTS0091 3. Juni 2014, 11:30

Aviso: Eröffnung der UNDOK-Anlaufstelle für undokumentiert Arbeitende

4. Juni 2014 im ÖGB-Haus: “Arbeit ohne Papiere, aber nicht ohne Rechte!”

Lohnarbeit von MigrantInnen ohne Aufenthalts-
und/oder Arbeitspapiere ist unsicher, schlecht bezahlt und oft
gefährlich. Die soziale und rechtliche Diskriminierung undokumentiert
Arbeitender macht diese nicht nur erpressbar und ausbeutbar, sie
führt auch dazu, dass die sozial- und kollektivvertragsrechtlichen
Standards unterlaufen werden. Dies bedingt letztlich eine Schwächung
aller ArbeitnehmerInnen und gefährdet zudem die vorhandenen Systeme
der sozialen Absicherung.

Nun eröffnen Gewerkschaften gemeinsam mit NGOs, der Österreichischen
HochschülerInnenschaft, migrantischen Selbstorganisationen und
antirassistischen AktivistInnen die UNDOK – Anlaufstelle zur
gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender. Auch die
AK Wien beteiligt sich finanziell, um dem Schwarzunternehmertum das
Wasser abzugraben.

MedienvertreterInnen sind herzlich zur Eröffnung eingeladen.

BITTE MERKEN SIE VOR:

Eröffnung der UNDOK-Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen
Unterstützung undokumentiert Arbeitender

4. Juni 2014 , 9.30 Uhr
ÖGB-Haus, Wilhelmine-Moik-Saal
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien,

RednerInnen:

Begrüßung und Entstehungsgeschichte:
Sandra Stern, UNDOK
Sabine Oberhauser, Vizepräsidentin des ÖGB

Arbeit ohne Papiere, aber nicht ohne Rechte:
Zoheir S., ehem. undokumentiert Arbeitender
Andreas Huss, Leitender Sekretär der Gewerkschaft Bau-Holz
Rudolf Kaske, Präsident der Arbeiterkammer Wien

UNDOK – Das neue Beratungs- und Unterstützungsangebot:
Rudolf Hundstorfer, BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Evelyn Probst, Leiterin der LEFÖ – Interventionsstelle für Betroffene
des Frauenhandels/ UNDOK (Vorstandsmitglied)
Karin Jovic und Filiz Kalayci, UNDOK