Jovanna M. studiert an der TU Wien Arch­tiektur. Nebenbei arbeitet sie in der Gastro­nomie. Doch ihr Arbeit­geber hat für sie keine Beschäf­ti­gungs­be­wil­li­gung erhalten. Bestraft wurde jedoch Jovanna. Sie erhielt eine Sperre vom AMS. Lisa Boylos von der Stra­ßen­zei­tung Augustin hat sie getroffen und mit ihr gesprochen.

Als ich kurz darauf einen regu­lären Job gefunden habe, wollten die Leute mich anmelden und haben eine Beschäf­ti­gungs­be­wil­li­gung bean­tragt – da kam die Ableh­nung.

weiterlesen » “Augustin »Mein Leben ist auf Pause gestellt, meine Kosten nicht«”

Wie sieht das Leben aus, wenn Arbeit nicht vor Armut schützt? Dieser Frage geht Juliane Nagiller im Ö1 Radio­kolleg zum Thema Working Poor nach. Neben Betrof­fenen hat sie dafür auch Sandra Stern (UNDOK) und Lilla Hajdu (PRO-GE und Sezo­nieri-Kampagne) interviewt.

Gerade im Nied­rig­lohn­sektor wird auf Arbeit­neh­me­rInnen aus anderen EU-Mitglieds­staaten (und Dritt­staaten) zurück­ge­griffen. Oft wissen sie nicht über ihre Rechte Bescheid und sind von massiver Ausbeu­tung betroffen.

weiterlesen » “Ö1 Radiokolleg »Working Poor«”

Radio Wider­hall auf Radio Orange 94.0 hat die UNDOK-Anlauf­stelle einge­laden, um über die aktu­elle Infor­ma­ti­ons­kampange ZUGANG JETZT! Für ein selbst­be­stimmtes Leben von Asylwerber*innen zu sprechen.

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Der Schwer­punkt der heutigen Sendung beschäf­tigt sich mit der Kampagne „Zugang jetzt“ der Anlauf­stelle zur gewerk­schaft­li­chen Unterstützung undo­ku­men­tiert Arbei­tender (UNDOK). Wir spre­chend darüber, warum es wichtig und richtig ist, dass Asylwerber_innen Zugang zum Arbeits­markt kommen und wie die aktu­elle Situa­tion aussieht.

Die Stra­ßen­zei­tung Augustin berichtet in ihrer aktu­ellen Ausgabe 426–12/2016 über die UNDOK-Infor­ma­ti­ons­kam­pagne ZUGANG JETZT! Für ein selbst­be­stimmtes Leben von Asylwerber*innen in Österreich.
AUGUSTIN Bericht über UNDOK-Infokampagne ZUGANG JETZT!

UNDOK fordert mit einer neuen Kampagne das längt Fällige: den regu­lären Arbeits­markt­zu­gang für Asylwerber_innen. A- und B‑Prominenz aus den Berei­chen Gewerk­schaften, Kultur, Jour­na­lismus, NGOs und Kirche gibt State­ments zur Frage »Warum Arbeits­markt­zu­gang?« ab.

 

Wer nur über einen einge­schränkten – oder gar keinen – Zugang zum Arbeits­markt verfügt, wird von Arbeit­ge­be­rInnen häufig massiv ausge­beutet. Alexia Weiss schreibt darüber in der aktu­ellen Ausgabe der Kompe­tenz (2016/5), dem Mitglie­der­ma­gazin der GPA-djp.

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Momentan seien von undo­ku­men­tierter Arbeit vor allem Beschäf­tigte in den Bran­chen Gast­ge­werbe, Tourismus und Bau betroffen, sagt Chris­toph Sykora von der GPA-djp.

weiterlesen » “Kompetenz »Gemeinsam gegen Ausbeutung«”

interview_aw-07-2016_webGekommen, um zu bleiben: Amela Mura­tovic für Arbeit&Wirtschaft im Inter­view mit Amela Džan­a­nović, Absol­ventin der Trans­la­ti­ons­wis­sen­schaften, Dino Šoše, Heraus­geber der BUM-Media-Maga­zine und Initiator der Wiener Inte­gra­ti­ons­woche, und Filiz Kalayci, Mitar­bei­terin der UNDOK-Anlaufstelle.

Sobald sich die Türen öffnen, ist alles viel leichter. Nach dem posi­tiven Asyl­be­scheid bekam ich einen Job in einer Inter­ven­ti­ons­stelle gegen Gewalt in der Familie.

weiterlesen » “Arbeit&Wirtschaft »Nicht über, sondern mit MigrantInnen reden«”

Arbeits­lo­sig­keit, Leih­ar­beit, Umge­hung von Arbeits­recht, undo­ku­men­tierte Arbeit – die heutige Arbeits­welt zeichnet sich durch zuneh­mende Preka­ri­sie­rung aus. Johanna Jaufer hat für das Ö1 Journal Panorama (21.7.2016) auch die Mitar­bei­te­rinnen der UNDOK-Anlauf­stelle interviewt.

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Beson­ders unmit­telbar stellt sich die Exis­tenz­frage, wenn man zusätz­lich mit unsi­cherem oder unge­klärtem Aufent­halts­titel arbeitet. Mit solchen Fällen ist seit zwei Jahren die Anlauf­stelle zur Unter­stüt­zung undo­ku­men­tiert Arbei­tender (UNDOK) befasst, ein Verband aus Arbei­te­rIn­nen­kammer, Fach­ge­werk­schaften und NGOs.

Ausgabe_April_2016Die aktu­elle Ausgabe der Arbeit&Wirtschaft (3/16) widmet sich dem Schwer­punkt Flucht. Themen sind u.a. der Arbeits­markt­zu­gang von Asyl­wer­be­rInnen und die Situa­tion von aner­kannten Flücht­lingen sowie subsi­diär Schutz­be­dürf­tigen am öster­rei­chi­schen Arbeitsmarkt.

Aurora García, Migra­ti­ons­se­kre­tärin der Gewerk­schaft Unia, weiß aus eigener Erfah­rung, worauf es ankommt: „Früher haben wir uns für Kontin­gente für auslän­di­sche Beschäf­tigte einge­setzt. Doch wir haben diese Politik geän­dert.

weiterlesen » “Arbeit&Wirtschaft »In einer solchen Situation nimmst du jeden Job«”

Wie kann der Arbeits­markt für Asyl­wer­be­rInnen geöffnet werden, ohne Lohn- und Sozi­al­dum­ping zu fördern? Mit bren­nenden Fragen wie diesen beschäf­tigte sich eine Tagung der UNDOK-Anlauf­stelle Ende Februar. Arbeit&Wirtschaft berichtet darüber in der Ausgabe 2/16.Gemeinsam_gegen_Ausbeutung_A&W_März_2016

„Die Menschen müssen spüren, dass die Orga­ni­sa­tion für sie einsteht, daher sind auch poli­ti­sche Kampa­gnen wichtig.“ Ihr Slogan sei „Die Stärke ist unsere Einheit“: „Das heißt wir müssen als Arbeit­neh­me­rInnen zusam­men­halten, unab­hängig vom Pass.“

weiterlesen » “Arbeit&Wirtschaft »Gemeinsam gegen Ausbeutung«”

Die UNDOK-Anlauf­stelle schreibt regel­mäßig in der Kolumne „Geht’s mich was an?“ der Stra­ßen­zei­tung Augustin. In der Jubi­lä­ums­aus­gabe 400–11/2015 geht es darum, wie man einen Arbeits­markt öffnen kann, wenn die poli­tisch Verant­wort­li­chen nichts tun.

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Dann müssen wir eben selbst aktiv werden, dachte sich eine zivil­ge­sell­schaft­liche Initia­tive in Alber­schwende, einer 3.500 Seelen­ge­meinde in Vorarl­berg. Sie grün­deten einen Verein, um in Koope­ra­tion mit der Regio­nal­ge­schäfts­stelle des AMS legale Beschäf­ti­gungs­mög­lich­keiten für Asyl­wer­be­rInnen zu schaffen.

Lisa Boylos berichtet im Augustin (395/2015) über die Ernte­hel­fe­rInnen-Kampagne von der Produk­ti­ons­ge­werk­schaft PRO-GE, der UNDOK-Anlauf­stelle, LEFÖ, MEN und Akti­vis­tInnen des Nyéléni Forums.

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«Üdvöz­lünk Ausz­triában, will­kommen in Öster­reich. Der Mindest­lohn in der Ernte­hilfe beträgt zumin­dest 6 Euro in der Stunde.» Diese Plakate hängen seit Beginn der dies­jäh­rigen Gemü­se­ernte an den Einfahrts­straßen von Ungarn, der Slowakei und Slowe­nien nach Österreich.

Elisa­beth Günther hat Mario Bartl (Gewerk­schaft Bau-Holz) und Sandra Stern (UNDOK-Anlauf­stelle) für Radio Wider­hall inter­viewt und mit ihnen über die Rechte von Arbeit­neh­me­rInnen ohne freien Arbeits­markt­zu­gang und Unter­stüt­zungs­mög­lich­keiten gespro­chen. Die Sendung gibt es zum Nachhören.

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Welche Arbeits­rechte gelten für Menschen, die keine EU-Staats­bür­ger_innen sind bzw. keinen formalen Arbeits­markt­zu­gang haben? Wie können die einzelnen Personen zu ihren Rechten bekommen?

weiterlesen » “Radio Orange 94.0 »Undok Anlaufstelle – Rechte haben, auch ohne Dokumente«”