Die Tourismusindustrie in Österreich boomt. Jährlich werden neue Rekorde gebrochen. Doch wie gut sind die Arbeitsbedingungen in dieser Branche? Wieso beklagen ArbeitgeberInnen »Fachkräftemangel«? Und wie können sich Beschäftigte im Tourismus gewerkschaftlich organisieren? Eine Fachtagung Ende Jänner veranstaltet von der Gewerkschaft vida, LEFÖ-IBF, MEN VIA und der UNDOK-Anlaufstelle widmete sich einer Bestandsaufnahme.

Arbeiten in der Tourismusindustrie heißt oft niedrige Löhne, Nacht- und Wochenendarbeit, enorme Arbeitsdichte, kaum berufliche Aufstiegschancen, prekäre Arbeitsverhältnisse von Saisonarbeit über undokumentierte Arbeit von Migrant*innen bis hin zu Fällen von Menschenhandel. Die UNDOK-Fachtagung am 25. Jänner 2017 wimdet sich dem Thema prekäre Arbeit und Ausbeutung in der Tourismusindustrie.

Radio Widerhall auf Radio Orange 94.0 hat die UNDOK-Anlaufstelle eingeladen, um über die aktuelle Informationskampange ZUGANG JETZT! Für ein selbstbestimmtes Leben von Asylwerber*innen zu sprechen. Der Schwerpunkt der heutigen Sendung beschäftigt sich mit der Kampagne „Zugang jetzt“ der Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender (UNDOK). Wir sprechend darüber, warum es wichtig und richtig ist, dass Asylwerber_innen Zugang zum Arbeitsmarkt kommen …

Radio Orange 94.0 über ZUGANG JETZT! weiterlesen »

Die Straßenzeitung Augustin berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe 426-12/2016 über die UNDOK-Informationskampagne ZUGANG JETZT! Für ein selbstbestimmtes Leben von Asylwerber*innen in Österreich. UNDOK fordert mit einer neuen Kampagne das längt Fällige: den regulären Arbeitsmarktzugang für Asylwerber_innen. A- und B-Prominenz aus den Bereichen Gewerkschaften, Kultur, Journalismus, NGOs und Kirche gibt Statements zur Frage »Warum Arbeitsmarktzugang?« ab.  

Wer nur über einen eingeschränkten – oder gar keinen – Zugang zum Arbeitsmarkt verfügt, wird von ArbeitgeberInnen häufig massiv ausgebeutet. Alexia Weiss schreibt darüber in der aktuellen Ausgabe der Kompetenz (2016/5), dem Mitgliedermagazin der GPA-djp. Momentan seien von undokumentierter Arbeit vor allem Beschäftigte in den Branchen Gastgewerbe, Tourismus und Bau betroffen, sagt Christoph Sykora von der GPA-djp. „Es ist aber …

Kompetenz »Gemeinsam gegen Ausbeutung« weiterlesen »

Gekommen, um zu bleiben: Amela Muratovic für Arbeit&Wirtschaft im Interview mit Amela Džananović, Absolventin der Translationswissenschaften, Dino Šoše, Herausgeber der BUM-Media-Magazine und Initiator der Wiener Integrationswoche, und Filiz Kalayci, Mitarbeiterin der UNDOK-Anlaufstelle. Sobald sich die Türen öffnen, ist alles viel leichter. Nach dem positiven Asylbescheid bekam ich einen Job in einer Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie. Seit 2013 berate …

Arbeit&Wirtschaft »Nicht über, sondern mit MigrantInnen reden« weiterlesen »

Arbeitslosigkeit, Leiharbeit, Umgehung von Arbeitsrecht, undokumentierte Arbeit – die heutige Arbeitswelt zeichnet sich durch zunehmende Prekarisierung aus. Johanna Jaufer hat für das Ö1 Journal Panorama (21.7.2016) auch die Mitarbeiterinnen der UNDOK-Anlaufstelle interviewt. Besonders unmittelbar stellt sich die Existenzfrage, wenn man zusätzlich mit unsicherem oder ungeklärtem Aufenthaltstitel arbeitet. Mit solchen Fällen ist seit zwei Jahren die Anlaufstelle zur Unterstützung undokumentiert Arbeitender …

Ö1 »Prekäre Arbeitswelten« weiterlesen »

Der „Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender in Österreich“ (www.undok.at) sucht ab Juli 2016 eine*n Mitarbeiter*in für 5 Wochenstunden für die gewerkschaftliche Anlaufstelle für Arbeitnehmer*innen ohne Aufenthalts- und/oder Arbeitspapiere. Die Tätigkeit erfolgt in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Verbands, dem Vorstand und vor allem dem bestehenden Büro-Team. Arbeitskontext und Arbeitgeber*in Die Anlaufstelle zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender (UNDOK) bietet seit …

Stelle als Mitarbeiter*in in der Anlaufstelle für undokumentierte Arbeitnehmer*innen für den Bereich Buchhaltung, Lohn- und Personalverrechnung weiterlesen »